Einsteiger
etwa bis BrusthöheEin etwas kürzerer Ski erleichtert die Schwungeinleitung und lässt sich mit weniger Kraft kontrollieren.
Skilänge, Bauart, Fahrstil, Skischuh und Pflege: Wir erklären Dir die wichtigsten Grundlagen, damit Du auf der Piste nicht einfach irgendein Material fährst, sondern das richtige.
Körpergröße allein reicht nicht aus, um den richtigen Ski zu wählen.
Entscheidend sind Dein Fahrkönnen, Dein Gewicht, Deine bevorzugte Geschwindigkeit und die Frage, wo und wie Du am liebsten Ski fährst.
Ein Einsteiger profitiert beispielsweise von einem Ski, der leicht dreht und Fehler verzeiht. Ein sportlicher Fahrer braucht dagegen mehr Stabilität, Kantengriff und Rückmeldung.
Die folgenden Empfehlungen helfen Dir bei der Orientierung. Die endgültige Auswahl sollte aber immer zum Fahrer und nicht nur zur Körpergröße passen.
Je kürzer ein Ski, desto leichter lässt er sich in der Regel drehen. Mehr Länge sorgt hingegen für zusätzliche Laufruhe und Stabilität bei höherem Tempo.
Ein etwas kürzerer Ski erleichtert die Schwungeinleitung und lässt sich mit weniger Kraft kontrollieren.
Mehr Länge bringt zusätzliche Stabilität, bleibt aber noch ausreichend agil für unterschiedlichste Situationen auf der Piste.
Für Fahrer, die mehr Tempo, Laufruhe und Performance suchen und einen Ski aktiv führen können.
Das sind Richtwerte. Bei Slalom-, Race-, Freeride- oder anderen Spezial-Ski gelten teilweise andere Empfehlungen. Auch Gewicht, Skikonstruktion und persönlicher Fahrstil beeinflussen die optimale Länge erheblich.
Die Unterschiede zwischen den Kategorien liegen nicht nur im Marketing. Breite, Radius, Flex und Konstruktion verändern deutlich, wie sich ein Ski auf Schnee verhält.
Unkompliziert, kraftsparend und gut kontrollierbar. Ideal für Einsteiger und Genussfahrer, die überwiegend auf präparierten Pisten unterwegs sind.
Agil, direkt und sehr schnell von Kante zu Kante. Gemacht für sportliche Fahrer, die kurze, sauber gecarvte Schwünge auf harter Piste lieben.
Laufruhig, stabil und für größere Radien ausgelegt. Seine Stärke spielt der Racecarver bei hohem Tempo auf gut präparierten oder harten Pisten aus.
Der Kompromiss zwischen Agilität und Laufruhe. Er lässt sich sportlich fahren, funktioniert aber auch bei entspannterem Tempo sehr gut.
Für Fahrer, die morgens auf harter Piste starten und am Nachmittag auch mit Sulz, zerfahrenem Schnee oder kleinen Ausflügen neben die Piste klarkommen wollen.
Breiter, stärker gerockert und auf Auftrieb ausgelegt. Seine Heimat liegt im Tiefschnee – auf harter Piste ist er konstruktionsbedingt weniger direkt als ein Pistenski.
Genau dafür gibt es Beratung. Wir berücksichtigen Können, Gewicht, Fahrstil, Einsatzgebiet und Deine persönlichen Erwartungen an den Ski.
Der beste Ski bringt wenig, wenn Dein Skischuh nicht richtig sitzt.
Der Skischuh überträgt Deine Bewegungen auf Ski und Bindung. Gleichzeitig soll er den Fuß stabil führen, ohne unnötige Druckstellen oder Schmerzen zu verursachen.
Moderne Skischuhe sind in unterschiedlichen Leistenbreiten erhältlich und können heute deutlich individueller an Fußform, Volumen und Problemstellen angepasst werden.
Bei älteren Skischuhen sollte der Zustand kritisch geprüft werden. Kunststoff altert und kann mit der Zeit an mechanischer Belastbarkeit verlieren. Entscheidend sind Alter, Nutzung und der tatsächliche Zustand des Schuhs.
Wir können Deinen vorhandenen Skischuh beurteilen und Dir sagen, ob eine weitere Nutzung sinnvoll ist oder ein neuer Schuh die bessere Lösung wäre.
Mehr zur Skischuh-AnpassungPassform ist heute deutlich individueller als noch vor einigen Jahren. Viele Bestandteile können gezielt an Deinen Fuß angepasst werden.
Unterschiedliche Breiten ermöglichen eine deutlich passendere Grundform.
Je nach Modell lässt sich die Außenschale gezielt an die Fußform anpassen.
Moderne Liner lassen sich thermisch oder mit anderen Verfahren individualisieren.
Moderne Konstruktionen kombinieren Kontrolle mit spürbar mehr Komfort im Zehenbereich.
Problemzonen können bei vielen Schuhen gezielt nachbearbeitet werden.
Eine passende Einlegesohle stabilisiert den Fuß und verbessert Sitz und Kraftübertragung.
Gute Pflege verbessert nicht nur das Fahrgefühl. Sie hilft auch dabei, Material länger in einem guten technischen Zustand zu halten.
Der korrekte Einstellwert einer Bindung hängt von mehreren Faktoren ab – unter anderem von Körpergröße, Gewicht, Alter, Fahrertyp und Sohlenlänge.
Gleichzeitig werden die mechanischen Komponenten einer Bindung bei jeder Abfahrt belastet. Deshalb ist eine regelmäßige Überprüfung der gesamten Funktionseinheit aus Ski, Bindung und Skischuh sinnvoll.
Bitte nicht selbst schmieren: Öl, Fett oder andere Pflegemittel gehören nicht eigenständig in die Bindungsmechanik.
Ski, Skischuh und Bindung sollten zusammenpassen – zu Deinem Körper, Deinem Können und der Art, wie Du Ski fahren möchtest.